Gratulation Horst

… du hast die neue Amtstzeit wirklich verdient.

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Der Regenbogen e.V. und die Aids-Aufmerksamkeits-Industrie

Wer kann mir das erklären? der Jan Schwerter vom Regenbogen e.V. führt einen Kampf darum, das Thema Aids in die Öffentlichkeit zu bringen. Er macht eigene Werbe-Kampagnen mit illustren B-Promis, veranstaltet einen eigenen Weltaidstag und vieles mehr.

Seltsam ist, dass ihn überhaupt nicht zu stören scheint, dass die Deutsche Adishilfe (DAH), die Deutsche Aidsstiftung (DAS), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesgesundheitsministerium eine Menge exzellenter Sachen machen.

Absurd: DAS, DAH und BZgA sind die offiziellen Veranstalter des jährlichen Weltaidstages. Und der Regenbogen e.V. schreibt auf seine eigene Welt-Aidstags-Seite frech „Das Original“. Die Seite kopiert übrigens ca. 90% der Funktionen, die die offiziellen Veranstalter vorgelegt haben.

Kann mir bitte einer erklären, was das alles soll? Sind das Aufmerksamkeitstäter, die sich gewissenlos daran bedienen, dass Medien beim Thema Aids gerne „genommen“ wird? Meist ohne jede kritische Rückfrage, wer denn eigentlich der Träger all dieser Kampagnen ist.

Im Gegensatz zu den Aidshilfen, die überwiend konkrete Beratungs- und Hilfsangebote haben scheint der Regenbogen e.V. nichts anderes zu machen als Webseiten und TV-Spots zu produzieren und dafür Spenden zu sammeln und Merchandising zu verkaufen. Das Regenbogen-Kampagnenimperium ist groß – sehr groß für einen vorgeblich kleinen privaten Verein aus Saarbrücken. Gefunden habe ich bislang:

Das alles scheint mir ein bisschen sehr viel Online-Shop gemischt mit eifrigen Spendenaufrufen auf jeder Seite. Der Verein ist angeblich gemeinnützig. Aber spätestens beim Ego-Store, wo es Drogerieartikel und Süßwaren gibt, dürfte der Regenbogen e.V. arge Probleme mit der Gemeinnützigkeit bekommen.

Spannend wäre es zu wissen, wieviele Mitglieder der Regenbogen e.V. tatsächlich hat. Wer steht tatsächlich hinter all dem Wirbel? In den offiziellen Anfragen, mit denen der Verein um kostenlose Unterstützung von PR-Agenturen sucht, findet sich immer nur der Vorsitzende „Jan Schwerter“. Aber der kann all die Shops – geschweige denn die ganzen Kampagnen – alleine wohl kaum bedienen.

Auf den Über-Uns-Seiten steht ganz oben in fett: „Durch die Kampagne VERGISS AIDS NICHT ist Regenbogen e.V. im Jahre 2008 bundesweit bekannt geworden.“ Es ist dem Verein offensichtlich sehr wichtig bekannt zu sein. Ist das das eigentliche Vereinsziel? Wie hat der Verein so schön in ein Blog gepostet „And the Winner is … Regenbogen e.V.“. Ach ja und die Kampagne im letzten Jahr hiess (Gruß an Freud?) „Wir sind ego!“.

Vor Jahren gab es das unschöne Wort der „Holocaust Industrie“. Offensichtlich hat der Regenbogen e.V. die „Aids Industrie“ erfunden und ich habe den dringenden Verdacht, dass mit all dem Aids-Getue vor allem Jobs (bzw. Shops) und große Egos gefördert werden.

Ich wünsche mir sehr einen Journalisten, der sich mal dahinterklemmt, um herauszufinden was die da treiben.

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Ahhhh die Nazis

nazis_deutschstammig

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Und nun etwas erfreulicheres als das ganze Religions- hin und her

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Der Herr Wambach von der CDU, Pro Reli und von dem vorgeblichen Kultur- und Kirchenkampf in Berlin

Neues aus dem Berliner Politikdschungel. MBB deckt auf, dass die Pro Reli Führung eine altgediente CDU Seilschaft ist, die vielleicht dank hauptstädtischer Religionsschüler ein Comeback plant. Naja vielleicht übertrieben – und auch kein Kreuzzug. Aber lesenswert. Auf jeden Fall ist mit Hilfe der Publicis Werber etwas daraus geworden, was Berlin ganz sicher nicht dem Religionsunterricht näher bring, weil es sprachlich doch arg klemmt, insbesondere, weil man sich (irrtümlich?) bei der Mottosuche bei einem Leni Riefenstahl Film bedient hat. Aber das ist so ähnlich ja schon der Du bist Deutschland-Initiative passiert.

Derweil haben findige, mutmassliche atheistische Online-Aktivisten, die Pro Reli Website mit einem „No“ versehen. Bitter, nachdem auch schon der 25. als Revolutionstag gescheitert ist.

Nur machen es die Gegner kaum Besser. Deren Kampagne ist kryptisch. Die Busaktion in Berlin gescheitert. Und neben dem Vorwärts warnen nur politische Randgruppen und eitle Wirrköpfe mit Brandtexten vor der kirchlichen Reaktion.

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Deutschlands Sprache bleibt Deutsch

„Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ So soll es bald im Grundgesetz stehen. Die multikulturelle Empörungselite steht bereits wieder Kopf. Aber der Schrecken ob solcher Grundgesetzänderungen wird nicht nur über Menschen mit Migrationshintergrund hereinbrechen, sondern auch über das abgehängte Präkariat. Die können nämlich auch kein Deutsch. Ob das diskriminierend ist – weiss ich beim besten Willen nicht. (thx. an spreeblick)

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Wer ist Annegret Ehmann ?

… dass der humanistische Pressedienst ihr eine eigene Pressemitteilung widmet? Frau Ehmann ist offensichtlich die einzig greifbare Person, die wegen eines kirchlichen Volksbegehrens in Berlin aus der Kirche ausgetreten ist. Da es über eine Million Kirchenmitglieder in Berlin gibt ist das den Gegnern wohl eine Pressemitteilung wert.

Warum man sich als verirrtes Schaf derartig peinlich in die Öffentlichkeit spielen will (lässt) ist mir allerdings ein Rätsel. Aber vielleicht kam ihr die Idee beim Lesen der Gala, dass es doch ganz nett wäre, wenn die Welt etwas mehr über die moralischen Nöte der Annegret E. erführe.

In guter Gesellschaft ist Frau Ehrmann übrigens auch. Denn der HPD berichtete bald darauf über Frau Lina Fröhlich.

Frau Fröhlich ist will Lehrerin werden. Derzeit studiert sich im 3. Semester und hat eine Analyse von Argumenten des Volksbegehrens Pro Reli betrieben, die auf einer Website stehen. Frau Fröhlich meint, dass einige davon nicht stimmen. Und der humanistische Dienst hat sie ebenso gleich als Kronzeugin verhaftet. Leider haben wir nicht erfahren, ob Frau Fröhlich ebenfalls in der Kirche war und nun ausgetreten ist. Das wäre eine weitere Pressemitteilung wert („‘Sensation: 2. Kirchenaustritt in Berlin zu vermelden“).

Aber vielleicht können sich Frau Ehmann und Frau Fröhlich mal bei einer Tasse Tee und ein paar Gesellschaftszeitungen treffen und sich über ihre angestrebten VIP Karrieren austauschen. Der humanistische Pressedienst freut sich offensichtlich über jede Geschichte mit „human touch“.

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Zum 3. Oktober – Die DDR ist tot und das ist gut so

Gerade lief „Das Leben der Anderen“ im TV. Und es wurde mir wiedereinmal klar, was für ein perverser, totalitärer Unrechtsstaat die DDR war.

Da hat all das Feiern heute einen bitteren Nachgeschmack, denn eigentlich sollte man alle Ostdeutschen fragen, wie es dazu kommen konnte, dass es dazu kommen konnte. Das haben wir unsere Großelten auch zur NS-Zeit gefragt. Und mit Recht! Wenn ich das Wort „Ostalgie“ höre bekomme ich Brechreiz.

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